Das Projekt

Die Energie-Initiative Rhön und Grabfeld will durch den Wettbewerb „CO2-Fußabdruck“ die Bürger begleiten auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Leben, das mit der Frage beginnt:

Wie groß ist mein persönlicher CO2-Fußabdruck?

Kommunen treten in einen Wettbewerb und ermitteln, wer innerhalb eines Jahres durch gezielte Maßnahmen seinen CO2-Fußabdruck am meisten reduzieren konnte. Dabei werden die Bürger tatkräftig unterstützt - alle im Wettbewerb zugelassenen Reduktionspunkte (siehe Bilanzierung) werden registriert und sichtbar dokumentiert. Am Ende gibt es Preise für den Sieger und zwei Platzierte sowie für besondere Einzelleistungen.

Die Idee

Die Energie-Initiative Rhön und Grabfeld e.V., ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1995 für den Klimaschutz und regenerative Energien einsetzt, bewarb sich mit der Idee, einen kommunalen Wettbewerb durchzuführen, bei „CO2NTRA“, einer Klimaschutz-Initiative der Saint-Gobain Isover G+H AG und gewann einen Preis. Damit war der erste finanzielle Grundstein für die Durchführung des Wettbewerbs „CO2-Fußabruck“ gelegt. Eigenmittel und die Hilfe weiterer Sponsoren und Kooperationspartner wie das Biosphärenreservat Bayerische Rhön tragen dazu bei, dass eine gute Idee auch in die Tat umgesetzt werden kann. Die Schirmherrschaft hat Landtagsabgeordneter Dr. Bernd Weiß übernommen.

Das Ziel

Die Teilnehmer werden dazu motiviert klimafreundlich zu handeln, CO2-Emissionen zu vermeiden und bewusster durch ihren Alltag zu gehen. In einer Wettbewerbsituation entsteht nicht nur ein besonderes „Wir-Gefühl“ in den teilnehmenden Gemeinden, sondern auch eine erhöhte Wahrnehmung der Gesamtproblematik. Alle Bürger sollen ein Gefühl dafür bekommen, dass ihre Anstrengungen Auswirkungen haben und messbar sind. Sie werden für verantwortliches Handeln belohnt, erhalten kostenfreie Beratungen und ihre Leistungen werden öffentlichkeitswirksam dargestellt. Von den Ergebnissen profitiert nicht nur die gesamte Dorfgemeinschaft, sondern auch die Umwelt und nicht zuletzt, der eigene Geldbeutel, denn gezielt eingesetzte Investitionen amortisieren sich oft nach kurzer Zeit.

Zeitraum

Der Wettbewerbs- und Bewertungszeitraum: März 2010 bis Februar 2011

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